Mittwoch, 25. Februar 2015

Ruhrpott-Cuxhaven-Hamburg-Cuxhaven Teil 2 !!

Falls Du den ersten Teil nicht gelesen hast, hier geht es zum Text. 

Das Wetter wurde mit Ansage am nächsten Tag richtig fies. Meine schönere Hälfte hatte Geburtstag, und da will man ja nicht einen ganzen Tag vor dem Regen fliehend in der Wohnung hocken. Da hatte ich eine Idee. Hamburg liegt 200 km entfernt und hat in so einem Fall eine Menge mehr zu bieten als Cuxhaven. Die Wetter-App wurde durchforstet und sie sagte, trocken. Dass dies eine Lüge sein wird, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Also ab ins Auto und los. Nach zwei Stunden fuhren wir an dem Ortseingangsschild von Hamburg vorbei. 

Wir hatten keinen wirklichen Plan vom Verlauf des Tages und gingen zunächst in den Michel. Hier fand eine Chorprobe statt, der wir ein paar Minuten lauschen konnten. Wir hatten Hunger, und so ging es in Richtung Reeperbahn zu einem Steakhaus. Von dort schauten wir direkt auf das Operettenhaus und erinnerten uns an unseren letzten Besuch von „Rocky“ und daran, dass wir immer mal die „Heiße Ecke“ im Schmidt’s Tivoli sehen wollten. 
Wir beschlossen, mal dort vorbei zu schauen. Es regnete immer wieder. 


Oh, sie hatten noch Karten und die sind ja tatsächlich bezahlbar. 
Also schlugen wir zu und flüchteten mit unserer Beute vor dem Regen in die Speicherstadt, in die alte Kaffeerösterei
Du liebst Kaffee? Hier bist Du genau richtig. Schaue anderen
beim Arbeiten (Bohnen rösten) zu und genieße den Kaffee und ein Stück Kuchen. 


Bei diesen beiden Genüssen beschlich mich die totale Unlust, mich mit dem Gedanken anzufreunden, um 0:00 Uhr ins Auto zu steigen und dann wirklich noch die 200 km wieder zu unserer eigentlichen Ferienwohnung zu fahren. Plötzlich fiel mir ein, dass wir auf dem Weg zur Reeperbahn ja an einem Motel One vobei gekommen sind. Wir schauten schnell im Handy nach, ob es da überhaupt noch ein Zimmer geben würde und schon standen wir plötzlich vor der Rezeption. 
Was für uns völlig neu war, wir hatten wirklich null Gepäck. 


Jetzt kommt etwas ins Spiel, was ich wirklich toll finde, wir brauchten keinen Stadtplan. In den letzten zehn Jahren war ich sehr oft in Hamburg, kenn mich da also recht gut aus. Eine Stadt wird für mich ja immer dann spannend, wenn man den klassischen Tourikram hinter sich hat, weiß wo man was findet und sich sicher durch die City bewegen kann. Wir also schnell in die U-Bahn bis zur Mönckebergstraße, um in einer Drogerie dieses Zeugs wie Zahnpasta, Zahnbürsten etc. zu besorgen. Plötzlich knallte es über unseren Köpfen. Die Kaufhausgasse bebte spürbar durch die Explosionen. Ist schon Krieg in Hamburg ausgebrochen? Nein, die Stadt bewirbt sich um die Olympischen Spiele und hat an der Alster ein Feuerwerk gezündet. „Schatz, das habe ich Dir zum Geburtstag organisiert.“


Lese im nächsten Teil morgen, alles über unseren Besuch in der  "Heißen Ecke" und wie das Wochenende dann weiter ging.

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