Sonntag, 1. März 2015

Elisabeth das Musical in Essen Teil 2


Und da ist der Abend leider auch schon wieder vorbei. Kennt Ihr das? Ihr freut Euch auf einen ganz bestimmten Moment und dann ist dieser gerade vorbei. Schade.

Dies lässt jedoch erahnen, dass es schön gewesen ist.

Wie ich im ersten Teil schon angedeutet habe, war ich bereits damals in der Essener Fassung.

Zunächst finde ich es als Pottler so toll, dass man diese Halle, in der früher richtig malocht wurde, zu einem Theater umgebaut hat.



Zu dem Stück. Das Musical fasziniert mich seit Jahren, ich glaube weil es einfach kritisch mit den Personen umgeht.
Im ersten Akt muss ich jedoch leider zugeben, dass es mir sehr schwer fiel, mich auf dieses Bühnenbild einzulassen. Es wurde viel mit Projektionen gearbeitet. Hierbei wird der Unterschied zwischen einer stationierten Produktion und einer Tour sehr deutlich. Also, der erste Akt fiel mir persönlich sehr schwer und ich saß in der Pause leicht enttäuscht im Foyer. Dies ist aber wohl wirklich mein persönliches Problem, weil ich mich von der früheren Produktion befreien musste.


Was im ersten Akt nicht so schön war, das holte der zweite Akt völlig wieder raus. Die Besetzung ist einfach sehr toll und das Stück gehört mit seiner Musicalgeschichte einfach in das Essener Colosseum-Theater. Die Fassung wurde um einige Szenen erweitert, die ich bislang noch nicht kannte und die mich auch ein wenig sprachlos machten. So marschierten plötzlich Nazis auf der Bühne rum und als sie plötzlich den klassischen Gruß von früher schrieen, spürte man die Verunsicherung im Publikum stark. Keiner hat sich getraut zu klatschen. Aber diese neuen Momente, bereicherten schließlich das Stück.

Wenn Ihr noch ein bisschen Geld übrig habt und Euch ein wenig verzaubern lassen wollt, dann kann ich Euch nur empfehlen, dieses Stück anzuschauen.

Jetzt will ich nach Wien !









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