Donnerstag, 9. April 2015

Ein Wochenende in Krakau !!

Es war ein Familienausflug den wir da gemacht haben. Krakau stand auf dem Programm:

Freitag: Anreise (Flug mit Ryanair und Übernachtung im Ibis Budget) 
Samstag: Fahrt nach Auschwitz (Führung über "Get your Guide"-App gebucht)
Sonntag: Krakau besichtigen und Abreise

Insgesamt ein sehr günstiger Kurzurlaub. Ich glaube jede Fahrt vom Ruhrpott nach Holland kostet mehr, als wir an diesem Wochenende ausgegeben haben und Krakau lohnt sich sehr. 
Die Universitätsstadt mit ihren ca. 760.000 Einwohnern zeigt sich zu jeder Zeit von ihrer sehr entspannten Phase. Wird man in manchen Großstädten von der Hektik des Alttags mitgezogen, so lässt man es hier doch entspannter angehen. 
Unser Hotel lag neben dem Hauptbahnhof und so konnten wir zu Fuß sehr schnell das Zentrum erreichen und ein Besuch des mittelalterlichen Stadtkerns lohnt sich. 



Im Dachgeschoss der Marienkirche auf dem Hauptmarkt befindet sich das Bläserzimmer, in dem immer ein Feuerwehrmann anwesend ist. Zu jeder vollen Stunde öffnet er das Fenster und zeigt mit seinem Trompetenspiel die Uhrzeit an. Mittags wird dieses Spiel sogar vom Radio übertragen. Auch das Innere der Kirche lohnt sich zu besuchen. 



Vor der Tür auf dem Marktplatz stehen die einzelnen Stände der Verkäufer vor den großen Tuchhallen und an den Seiten kann man sich, wie in Wien, per Kutschfahrt die Stadt zeigen lassen. Doch hier ist es enorm günstiger. Mit der Kutsche haben wir uns zum Königsschloss Wawel bringen lassen. Von hier oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf Krakau. 








An dem Schloss stehen kleine Mobile. Hier kann man sich einzelne Stadttouren mieten. Der Fahrer führt einen zu bestimmten Sehenswürdigkeiten und bringt einem die notwendigen Informationen näher. Wenn man so wenig Zeit hat wie wir, dann lohnt sich diese Tour sehr. Auf diese Weise haben wir uns das wunderschöne Jüdische Viertel zeigen lassen, wir durften erleben, dass Krakau sehr viele Kirchen hat, die alle wirklich sehr gut besucht sind. Die Tour ging weiter zum ehemaligen Krakauer Ghetto und endete an der ehemaligen Firma von Oskar Schindler. 






Überall in der Stadt stehen kleine Stände an denen man sich diese Kringel kaufen kann. Sie sind wirklich sehr frisch und lecker. Diese Stände werden oft von Rentnern betrieben und so hat man bei jedem Kringelkauf das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. 




Krakau verzaubert und ich kann nur jedem raten, diese Stadt zu besuchen. Ja, in diesem Artikel steht jetzt gar nichts über unseren Besuch in Auschwitz. 

Darüber werde ich einen extra Beitrag verfassen. Besuche also weiter diese Seite, um ihn nicht zu verpassen.

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