Donnerstag, 24. September 2015

Urlaub wie er früher war - Teil 3




Strand, ein Thema an das ich mich nur zu gut erinnern kann. Damals gab es noch diese Strohmatten zum einrollen, die man immer mitgenommen hat. 
Vielmehr galt eh das Motto, so viel wie möglich mitnehmen und was neben Pustetier und Schaufelbagger nicht unter den Arm passte, wurde in einen Bollerwagen gepackt und dieser wurde von Vatti immer hinter sich hergezottelt, bis man seinen geeigneten Platz im Sand gefunden hatte. Dann hieß es belagern und besetzen, was noch keiner vorher besetzt hatte.



Dabei galt damals wie heute das Handtuch als Zeichen der territorialen Absteckung des eigenen Reviers. Wo mein Handtuch liegt, ist mein Strand und imaginär galt auch damals schon eine Bannmeile von ca. einem Meter.


Für Zuhause wurden die Urlaubsfotos noch richtig inszeniert. Da wurde mal ein Sandnachbar angesprochen, ob er seine panierten Hände kurz aktivieren kann, um ein Foto zu machen. Selfiestick?


Es wurden Burgen gebaut, Kanäle angelegt und ganze Schleusen hergestellt, durch die man Plastikschiffe fahren ließ. Und auch heute noch spielen Kinder am liebsten im Schlamm. Backen Sandkuchen und verzieren ihn mit Muscheln und Algen. Ich möchte behaupten: Wer als Kind keinen Sandkuchen gegessen hat, hatte keine Kindheit. 


Und auch schon damals waren das Meer, der Strand und die Wellen beliebte Motive, die für immer festgehalten werden mussten. 



Wenn Dir diese Reihe gefällt, dann freu Dich auf den nächsten Donnerstag und hier geht es zum ersten Teil

Solltest Du Orte erkennen oder sogar selbst mal dort gewesen sein, lass es mich bitte unbedingt in den Kommentaren wissen. Auch Deine Gedanken beim Anblick dieser Fotos interessieren mich sehr. 



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